Ein Lebensraum mit Grenzen
Inseln und Wasserflächen bilden zusammen ein ökologisches System. Brutplätze an Land und empfindliche Bereiche unter Wasser können durch scheinbar kleine Eingriffe gestört werden. Deshalb sind Zugang, Anlanden und Aktivitäten nicht beliebig möglich. Aktuelle Genehmigungen und saisonale Einschränkungen müssen über einen verantwortlichen Anbieter beziehungsweise die zuständigen Stellen geklärt werden.
Schnorcheln ist wetterabhängig
Sichtweite, Strömung und Seegang verändern das Erlebnis. Tierbeobachtungen können niemals zugesichert werden. Wer eine Tour auswählt, sollte nach Gruppengröße, Betreuung, Ausrüstung und Umgang mit dem Schutzgebiet fragen. Korallen werden nicht berührt, Tiere nicht verfolgt und nichts wird mitgenommen. Der Wert des Ausflugs liegt darin, einen lebenden Naturraum zu beobachten, nicht möglichst nahe an jedes Tier heranzukommen.
Ein ganzer Programmpunkt
Die Ausfahrt sollte mit ausreichendem Zeitrahmen geplant werden. Ablegeort und Transfer können sich je nach Anbieter unterscheiden; die Inselgruppe ist kein Strand, den man spontan mit dem Auto erreicht. Für Reisende mit wenig Erfahrung im offenen Wasser ist die konkrete Betreuung entscheidend. Als Ergänzung zu Muscat oder der Batinah zeigt das Schutzgebiet eine Seite Omans, die von der Straße aus fast unsichtbar bleibt.

