Hochland mit Alltag
Die kargeren Flächen zwischen den Dörfern sind ebenso Teil des Plateaus wie die bewässerten Gärten. Geschäfte, Wohnhäuser und moderne Gebäude zeigen, dass hier Menschen dauerhaft leben. Eine Reisebeschreibung, die ausschließlich von Rosen und Granatäpfeln spricht, würde diesen Alltag ausblenden. Die landwirtschaftlich genutzten Hänge konzentrieren sich dort, wo Wasser und Gelände passende Bedingungen schaffen.
Wege sinnvoll zusammenlegen
Vom Plateau aus lassen sich unterschiedliche Aussichtspunkte und Dorfwege erreichen. Ihre Nähe auf einer Karte bedeutet jedoch nicht, dass alle Verbindungen ebene Spaziergänge sind. Höhenstufen, Treppen und Straßenschleifen verändern die tatsächlichen Distanzen. Eine Unterkunft kann bei der Auswahl geeigneter Wege helfen. Wer nur einen kurzen Aufenthalt hat, gewinnt häufig mehr durch einen zusammenhängenden Rundgang als durch viele einzelne Fotostopps.
Licht und Jahreszeiten
Das Höhenklima macht den Unterschied zur Küstenebene spürbar. Im Winter können die Abende kalt werden; auch außerhalb des Winters ist Wind zu berücksichtigen. Landwirtschaftliche Arbeiten folgen der Saison, sodass dieselben Terrassen zu verschiedenen Zeiten sehr unterschiedlich aussehen. Das Plateau eignet sich deshalb für einen Aufenthalt, bei dem Beobachtung wichtiger ist als ein starres Besichtigungsprogramm. Aktuelle Zufahrtsbedingungen und Fahrzeugvorgaben sollten bereits unten in der Ebene geklärt werden.

